Verzaubern mit Wolle

 

 

 

„Regionale Herkunft, große Vielfalt, bodenständig.“.....diese Worte hört man in Zusammenhang mit Genussland OÖ, im speziellen für Gaumengenuss. Und man sagt, „Es muss nicht alles um die halbe Welt gekarrt  werden , was bei uns auf den Teller kommt“

Sollte das nicht auch gelten für andere Produkte des täglichen  Lebens ?  Für das was wir am Leibe tragen, womit wir unserer Wohnung verschönern...

oder

·       Taschen, die vor unserer Haustür wachsen,

·       wärmende Socken, die die Restflächen bewirtschaften,

·       kuschelige Bettpolster und Decken, die schon beim Anblick auf der Weide unsere Seele wärmen, weil es einfach beruhigend zum Anschauen ist, wenn die Schafe friedlich auf der grünen Wiese weiden,

·       Pantoffel, die zur Gänze am Hof erzeugt werden, weil sie der Bäuerin den Arbeitsplatz sichern,

·       Pullover, die gestrickt werden, während die Kinder am Nachmittag die Hausaufgaben machen...

Unsere Schafbäuerinnen haben einmal mehr bewiesen, dass es möglich ist, diesen wertvollen nachwachsenden Rohstoff zu veredeln. Unsere Schafe pflegen unsere Landschaft, den Naherholungsraum für die Städter.

Schafwolle braucht weder bei der „Erzeugung“ noch bei der Verarbeitung viel Energie, es gibt keine gefährlichen Abfallprodukte und das Material ist zu

 100 % biologisch abbaubar.  Schafschurwolle-Heute aktueller denn je.

 

 Innviertler Schafschurwolle ist zu einem Markenzeichen geworden. Am Tier gepflegt, mit Sorgfalt verarbeitet, dem Zeitgeist entsprechend dargeboten.

 

Wollverarbeitung heißt für uns   aktiver Klimaschutz, Respekt vor der Schöpfung,

Zeit für Kreativität, Zeit für mich , Zeit für die Familie.

 

 

DI Werner Freigang schreibt in der Zeitung des Landesverbandes: „Wir Schafhalter haben ein wunderbares Tier zu betreuen, das uns und die Landschaft Österreichs bestens erhalten kann. Das Potenzial seines Nutzungsumfanges – als auch seiner Nutzungsmöglichkeiten- hier vor allem bei der Wolle- ist lange nicht ausgeschöpft. In Zeiten der Marktliberalisierung wird noch ein viel kühlerer Wind durch die Alpen wehen. Da haben Tiere mit ein bisschen Wolle am Körper wohl wesentliche Wettbewerbsvorteile“.

 

Wenn Johann Wolfgang von Goethe sagt: „Alles ist gut, wie es aus den Händen der Natur kommt“, dann sagen wir: Alles ist gut, was vom Schaf  kommt !

 

Wir bringen die Wolle heraus aus dem Schafstall, hinauf auf die Bühne, auf den Laufsteg.

 

Erleben sie Wolle in einer neuen und aufregenden Dimension, handgemacht von den  Innviertler Schafbäuerinnen.

 

Elisabeth Schiemer